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25 Jahre Privatabteilung Paracelsus

Meissenberg Privé feiert Jubiläum

Exklusiven Komfort und exklusive Behandlung geniessen privat und halbprivat versicherte Patientinnen in der Villa Paracelsus. In der Privatabteilung der Klinik Meissenberg ergänzen sich ein hochwertiges Ambiente und umfassende psychotherapeutische Angebote – und dies bereits seit 25 Jahren.

Eingangsbereich des Meissenberg Privé mit Garten und gepflastertem Vorplatz.

In dieser Umgebung kann man auftanken: ruhige Lage, uneingeschränkte Seesicht sowie stilvoll eingerichtete Zimmer. Die prächtige Villa Paracelsus bietet neben einer komfortablen Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmer mit eigener Nasszelle und exklusivem 4-Sterne-Hotelleriestandard auch diverse Zusatzleistungen. Privat und halbprivat versicherte Patientinnen profitieren so von höchster Aufenthaltsqualität und einem individuell zugeschnittenen Therapieangebot.

Der hohe Standard zeigt sich in der Betreuung sowie einer umfassenden medizinisch-therapeutischen Behandlung. Dieses Gesamtpaket zielt auf eine rasche Genesung der Patientinnen ab. Dabei helfen unter anderem auch ein ausgeweitetes Verpflegungsangebot, regelmässige Massagen und kleinere Annehmlichkeiten wie Kuschelsocken oder Bademantel. «Unsere Patientinnen profitieren von einem ruhigen, geschützten Umfeld mit erweiterten Behandlungsansätzen, darunter auch zusätzliche Gruppentherapien und spezielle psychotherapeutische Ansätze wie Schematherapie. Dieses Setting ist besonders für Frauen geeignet, die eine intensive Betreuung in einer angenehmen Umgebung wünschen», führt Chefärztin Dr.med. Kamila Dudová-Nakazi aus.

Impressions

Die Villa Paracelsus verfügt nicht nur über einen imposanten Garten, eine grosszügige Terrasse mit bezauberndem Blick über den Zugersee. Sie hat auch eine geschichtsträchtige Vergangenheit.

Einst Wohnsitz für den Chefarzt

Erbaut wurde das Haus zwar bereits 1940, als Privatabteilung dient es jedoch erst seit 2001. Ursprünglich war das Anwesen als «Landhaus auf Meisenberg Zug für Herrn Prof. Dr. Med. Manser, Oberwil» geplant. Damit ist Jean Baptiste Manser gemeint. Er leitete von 1932 bis 1964 als Chefarzt die Klinik Meissenberg. Nach der Fertigstellung der Villa Paracelsus bewohnte er die Villa mit seiner Frau Cécile und den drei Kindern. Damals war dies so üblich.

Die Nähe zwischen Arbeits- und Wohnort war nicht nur für den Chefarzt von Vorteil, sondern auch für die Entwicklung der Klinik Meissenberg. Vor Mansers Amtsantritt war die Klinik nur schwach frequentiert. Unter seiner Leitung stiegen die Bettenzahlen konstant an. Noch heute erinnert einiges in der Villa an die Zeit Mansers:  Das Holz an den Wänden der Bibliothek stammt aus seiner Zeit, das ehemalige Pult aus Massivholz sowie der restaurierte Sessel gehörten einst dem langjährigen Chefarzt.

Mit der Übernahme durch die Bad Schinznach AG im Jahr 1999 konnten Standort sowie die medizinische Weiterentwicklung der Klinik langfristig gesichert werden. Gleichzeitig begannen die Sanierungsarbeiten in der Villa Paracelsus, was ein privates Wohnhaus zu einer psychiatrischen Privatabteilung umwandelte.

Alle Therapien individuell abgestimmt

Heute behandelt die Privatabteilung Paracelsus ein breites Spektrum von depressiven Störungen und Beeinträchtigungen der Emotionsregulation. Das differenzierte Therapieangebot verfolgt einen ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz und ist auf die jeweiligen Bedürfnisse der Patientinnen abgestimmt. Dies umfasst Einzel- sowie Gruppenpsychotherapien, Spezialtherapien wie Mal- und Gestaltungstherapie. Und da ein gesunder Geist bekanntlich in einem gesunden Körper wohnt, runden Tanz- und Bewegungstherapie, Ergotherapie, Yoga und Pilates und Nordic walking das Angebot ab. Seit Frühjahr 2026 können die Patientinnen auch von einer Segeltherapie profitieren, ab Herbst 2026 auch von therapeutischem Bogenschiessen.

Selbst spezielle Angebote wie Ohrakupunktur (nach NADA-Protokoll), Aromapflege, Phytotherapie und Lichttherapie gehören zum Angebot. Auch moderne, evidenzbasierte psychotherapeutische Verfahren werden verfolgt, wie kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze, Schematherapie, IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy), oder biologische Therapieverfahren wie Biofeedback. Zudem besteht das Angebot einer frauensensiblen Psychopharmakotherapie und Phytotherapie.

Wohlfühlmomente mit Therapiekatze Sandy

Für eine besondere Abwechslung sorgt Sandy, die Therapiekatze der Privatabteilung. Als «Feel good Managerin» gehört sie inzwischen ebenfalls zum Alltag der Patientinnen.

Das Angebot der Privatabteilung Paracelsus endet auch nicht am letzten Tag des Aufenthalts. Denn vor der Abreise erhalten alle Patientinnen ein kleines Austrittsgeschenk sowie ein Getränk für die Fahrt. Diese kleine Geste der Wertschätzung zeigt: Das Wohlbefinden unserer Patientinnen liegt uns am Herzen – auch über den Austritt hinaus.

Text Alexander Lanner

Fotos Daniel Brühlmann

Erstellt 20.10.2026